Bezirk Steglitz-Zehlendorf
Villenkolonien in Dahlem und Nikolassee, Siedlungshäuser in Lankwitz, Altbau in Steglitz: Unser Betriebshof liegt keine 15 Minuten entfernt – deshalb sind wir hier besonders schnell.

Steglitz-Zehlendorf ist der grünste Bezirk Berlins – und derjenige mit dem höchsten Anteil an freistehenden Häusern. Für uns heißt das: fast jedes Dach ist ein Einzelfall. In Dahlem, Nikolassee und Wannsee stehen Villen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, viele davon mit Biberschwanzdeckung, Schiefer oder aufwendigen Turm- und Walmformen, häufig unter Denkmalschutz. In Lichterfelde und Lankwitz prägen Siedlungshäuser aus den 1920er- und 1930er-Jahren das Bild, in Steglitz kommen Altbauten und Nachkriegs-Zeilenbauten mit Flachdächern hinzu.
Ein Thema zieht sich durch den ganzen Bezirk: der Baumbestand. Kiefern, Buchen und Eichen stehen hier vielerorts direkt über den Dächern. Laub und Nadeln setzen Rinnen und Einläufe zu, herabfallende Äste beschädigen die Eindeckung. Ein erheblicher Teil der Schäden, die wir hier reparieren, hätte sich mit einer jährlichen Wartung vermeiden lassen.
Komplette Neueindeckung mit Unterspannbahn, Lattung und Dämmung – auch bei Walmdächern, Türmen und anderen anspruchsvollen Dachformen.
Biberschwanz, Schiefer und Sonderformate, abgestimmt mit der unteren Denkmalschutzbehörde. Bestandsdokumentation vor dem Rückbau inklusive.
Jährliche Kontrolle mit Rinnenreinigung und Fotoprotokoll. In diesem Bezirk mit seinem hohen Baumbestand die wirksamste Vorsorge.
Sturmschäden, verrutschte Ziegel, undichte Kehlen und Anschlüsse. Notsicherung kurzfristig, dauerhafte Lösung geplant.
Dachrinnen, Fallrohre und Verwahrungen in Titanzink oder Kupfer – bei Villen häufig in aufwendigen Sonderformen.
Montage auf dem sanierten Dach, mit sauberer Durchdringung und ohne Kompromisse bei der Dichtigkeit.

Wenn eine Dachrinne über Monate voller Nadeln und Laub steht, läuft das Wasser bei Starkregen nicht mehr ab, sondern über den hinteren Rinnenrand – also direkt an die Fassade und in den Traufbereich. Das ist der klassische Weg, auf dem Feuchtigkeit in den Dachaufbau gelangt, ohne dass die Eindeckung selbst beschädigt wäre.
Der zweite Effekt betrifft den Winter. Eine volle Rinne friert schneller zu. Bildet sich dann Eis an der Traufe, staut sich das Schmelzwasser unter die Ziegel – und läuft nach innen. Solche Schäden zeigen sich oft erst Wochen später als Fleck an der Decke.
Deshalb empfehlen wir für Grundstücke mit hohem Baumbestand eine Kontrolle im Herbst, wenn das Laub gefallen ist. Der Aufwand ist überschaubar, und wir sehen bei der Gelegenheit auch, ob Ziegel gerissen oder Verwahrungen locker sind.
Kurze Schilderung genügt. Bei akuten Undichtigkeiten melden wir uns innerhalb von 24 Stunden.
Wir gehen das Dach ab, bei schwer zugänglichen Flächen mit Drohne. Kostenfrei.
Positionen, Mengen, Materialien. Bei Denkmalobjekten mit Angabe des vorgesehenen Ziegelmodells.
Wo nötig, klären wir vorab mit der Denkmalschutzbehörde, was zulässig ist.
Gerüst, Container und Ausführung aus einer Hand, mit festem Ansprechpartner.
Auf Wunsch übernehmen wir das Dach anschließend in die jährliche Kontrolle.
Erfahrungswerte aus abgeschlossenen Aufträgen im Südwesten. Denkmalgerechte Eindeckungen liegen wegen Material und Verlegeaufwand deutlich über dem Standard.
| Leistung | Einheit | Preisspanne |
|---|---|---|
| Steildach neu eindecken (Betondachstein oder Tonziegel) | pro m² | 120 – 190 € |
| Denkmalgerechte Eindeckung (Biberschwanz, Doppeldeckung) | pro m² | 180 – 280 € |
| Schieferdeckung | pro m² | 220 – 350 € |
| Zusätzliche Aufsparrendämmung | pro m² | 90 – 160 € |
| Dachwartung inkl. Rinnenreinigung (Einfamilienhaus) | pro Termin | 290 – 590 € |
| Dachrinne erneuern (Titanzink) | pro lfd. Meter | 45 – 85 € |
| Gerüst (Standzeit 4 Wochen) | pro m² Fassade | 8 – 14 € |
Stand August 2026, Nettopreise zzgl. MwSt. Für energetische Maßnahmen an selbstgenutztem Wohneigentum sind Zuschüsse nach BEG oder ein Steuerabzug nach § 35c EStG möglich.
Diese Ortsteile gehören zu unserem festen Einzugsgebiet – hier sind wir regelmäßig im Einsatz:
Fragen zur Erreichbarkeit? 030 53007475.
Zuerst dokumentieren wir den Bestand mit Fotos und einer Aufnahme des vorhandenen Ziegels. Dann klären wir mit der unteren Denkmalschutzbehörde, welches Material und welche Deckart zulässig sind – häufig wird eine Biberschwanz-Doppeldeckung im Originalformat verlangt. Erst danach erstellen wir das Angebot. Das dauert in der Vorbereitung länger, verhindert aber, dass mitten in der Ausführung nachgebessert werden muss.
Einmal jährlich, am besten im Spätherbst nach dem Laubfall. Bei sehr dichtem Baumbestand – etwa Kiefern direkt über der Dachfläche – kann ein zweiter Termin im Frühjahr sinnvoll sein. Wichtig ist nicht nur die Rinne selbst, sondern auch der Einlauf in das Fallrohr, der sich schneller zusetzt.
In den meisten Fällen ja. Das Gerüst steht bereits, die Eindeckung ist runter – der Aufpreis für die Dämmung ist dann deutlich niedriger als bei einer späteren Einzelmaßnahme. Hinzu kommt: Nur die energetische Sanierung ist förderfähig, die reine Neueindeckung nicht. Wer beides zusammenlegt, holt einen Teil der Kosten über die Förderung zurück.
Ja, im Zusammenhang mit einer Sanierung ist das der sinnvollste Zeitpunkt. Wir setzen die Dachhaken in der Eindeckung so, dass die Dichtigkeit erhalten bleibt – nachträgliche Montagen auf einer alten Eindeckung sind erfahrungsgemäß die häufigste Ursache für spätere Undichtigkeiten.
Der Bezirk liegt direkt vor unserer Haustür, entsprechend kurz ist die Anfahrt. Nach einem Sturm melden wir uns innerhalb von 24 Stunden; die Notsicherung erfolgt in der Regel binnen ein bis drei Werktagen, bei Wassereintritt ins Gebäude früher.
Rufen Sie an. Wir sagen Ihnen am Telefon, ob sich eine Besichtigung lohnt – und wenn ja, kostet die nichts.
Wir sind in einer Viertelstunde bei Ihnen, sehen uns das Dach an und sagen Ihnen ehrlich, was nötig ist. Die Besichtigung kostet Sie nichts.