Bezirk Reinickendorf
Von der Gartenstadt Frohnau bis zu den Flachdächern im Märkischen Viertel: Wir decken, sanieren und reparieren Dächer im gesamten Berliner Norden – als Meisterbetrieb mit eigener Kolonne, ohne Subunternehmer.

Reinickendorf ist baulich einer der uneinheitlichsten Bezirke Berlins – und genau das macht die Dacharbeit hier so unterschiedlich. In Frohnau und Hermsdorf stehen Villen aus den 1910er- und 1920er-Jahren, viele davon mit denkmalgeschützten Biberschwanz- oder Schiefereindeckungen, bei denen jede Reparatur mit dem Bezirksamt abgestimmt sein will. Im Märkischen Viertel dominieren dagegen Flachdächer aus den 1960er-Jahren, deren erste Bitumenlagen inzwischen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Dazwischen liegen die Siedlungshäuser in Wittenau, Waidmannslust und Borsigwalde mit ihren steilen, oft ungedämmten Satteldächern.
Wir arbeiten in allen drei Welten. Unser Betriebshof liegt am Hohenzollerndamm in Wilmersdorf, über die Stadtautobahn sind wir in rund 25 Minuten in Tegel oder Wittenau. Das ist der Grund, warum wir in Reinickendorf auch kleine Aufträge annehmen, für die andere Betriebe keine Kolonne losschicken: eine gerissene Firstziegelreihe in Heiligensee, eine undichte Kehle in Lübars, ein abgerissenes Fallrohr in Borsigwalde.
Komplette Neueindeckung inklusive Unterspannbahn, Lattung und Dämmung – vom Aufmaß bis zur Abnahme aus einer Hand. Auf Wunsch mit Fördermittelberatung nach BEG.
Verrutschte Ziegel, undichte Anschlüsse, defekte Kehlbleche. Bei akuten Undichtigkeiten kommen wir kurzfristig und sichern das Dach zunächst provisorisch.
Abdichtung mit Bitumenbahnen oder Kunststoffbahn, Gefälledämmung und Entwässerung – besonders gefragt in den Zeilenbauten des Märkischen Viertels.
Dachrinnen, Fallrohre, Attikaabdeckungen und Kaminverwahrungen in Titanzink oder Kupfer, in eigener Werkstatt vorgefertigt.
Einbau und Austausch von Velux-Fenstern, auch nachträglich im ausgebauten Dachgeschoss – inklusive Eindeckrahmen und Innenfutter.
Jährliche Kontrolle mit Rinnenreinigung und Fotoprotokoll. Sinnvoll überall dort, wo die alten Kiefern und Buchen des Bezirks über dem Dach stehen.

Wer in Tegel ein Dach saniert, hat es häufig mit Gebäuden aus der Zwischenkriegszeit zu tun: Sparrenabstände von 80 bis 90 Zentimetern, oft noch ohne Unterspannbahn. Hier reicht es selten, nur die Ziegel zu tauschen – ohne zweite wasserführende Ebene ist eine Neueindeckung nach heutigen Fachregeln nicht zulässig.
In Frohnau kommt der Denkmalschutz hinzu. Die Gartenstadt steht in weiten Teilen unter Ensembleschutz, sichtbare Bauteile müssen im Erscheinungsbild erhalten bleiben. Wir klären vorab mit der unteren Denkmalschutzbehörde, welches Ziegelmodell zulässig ist, und dokumentieren den Bestand vor dem Abriss mit Fotos.
Im Märkischen Viertel geht es dagegen fast immer um Flachdächer mit über fünfzig Jahre alten Abdichtungen. Typisch ist eine Bitumenabdichtung in zwei Lagen auf Gasbeton, häufig mit Kiesschüttung. Wir öffnen an mehreren Stellen, prüfen, ob die Dämmung durchfeuchtet ist, und entscheiden erst danach zwischen Überarbeitung und Vollsanierung.
Sie schildern kurz, worum es geht. Bei akuten Undichtigkeiten melden wir uns innerhalb von 24 Stunden zurück.
Wir sehen uns das Dach an – bei Bedarf mit Drohne, wenn ein Aufstieg unverhältnismäßig wäre. Die Besichtigung ist für Sie kostenfrei.
Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Positionen, Mengen und Materialangaben. Nachträge gibt es nur bei Befunden, die vorher nicht sichtbar waren.
Gerüst, Entsorgung und Ausführung koordinieren wir. Sie haben einen festen Ansprechpartner und wissen, wann welcher Schritt ansteht.
Gemeinsame Begehung, Fotodokumentation und Übergabe der Unterlagen für Versicherung oder Fördermittelnachweis.
Auf Wunsch nehmen wir das Dach in die jährliche Wartung auf, damit kleine Schäden nicht groß werden.
Die Spannen unten sind Erfahrungswerte aus abgeschlossenen Aufträgen im Berliner Norden. Was Ihr Dach tatsächlich kostet, hängt von Neigung, Zugänglichkeit, Gerüst und Dämmstandard ab – das klären wir bei der Besichtigung.
| Leistung | Einheit | Preisspanne |
|---|---|---|
| Steildach neu eindecken (inkl. Lattung, Unterspannbahn) | pro m² | 120 – 190 € |
| Zusätzliche Aufsparrendämmung | pro m² | 90 – 160 € |
| Flachdach abdichten (Bitumen, zweilagig) | pro m² | 70 – 120 € |
| Dachreparatur, kleiner Umfang | pauschal | 350 – 900 € |
| Dachrinne erneuern (Titanzink) | pro lfd. Meter | 45 – 85 € |
| Velux-Dachfenster tauschen | pro Stück | 900 – 1.800 € |
| Gerüst (Standzeit 4 Wochen) | pro m² Fassade | 8 – 14 € |
Stand August 2026, Nettopreise zzgl. MwSt. Für Sanierungen an selbstgenutztem Wohneigentum sind je nach Maßnahme Zuschüsse nach BEG oder ein Steuerabzug nach § 35c EStG möglich.
Diese Ortsteile gehören zu unserem festen Einzugsgebiet – hier sind wir regelmäßig im Einsatz:
Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Adresse noch im Gebiet liegt: Rufen Sie kurz an unter 030 53007475. In aller Regel lautet die Antwort ja.
Bei einer akuten Undichtigkeit melden wir uns innerhalb von 24 Stunden und sind – abhängig von Wetter und Auslastung – meist innerhalb von ein bis drei Werktagen auf dem Dach. Wichtig ist zunächst die Notsicherung: abdecken, Wasser ableiten, weiteren Schaden am Dachstuhl verhindern. Die dauerhafte Reparatur planen wir danach in Ruhe.
Ja. Wir stimmen die Eindeckung vorab mit der unteren Denkmalschutzbehörde Reinickendorf ab und dokumentieren den Bestand vor dem Rückbau. In der Regel wird ein Ziegelmodell verlangt, das Form und Farbe des Originals aufnimmt. Das ist Mehraufwand in der Vorbereitung, aber technisch kein Problem.
Das hängt am Zustand der Dämmung. Ist sie trocken, kann eine zusätzliche Abdichtungslage auf dem Bestand eine wirtschaftliche Lösung sein und hält weitere 15 bis 20 Jahre. Ist die Dämmung durchfeuchtet, bringt jede Überarbeitung nur Aufschub – dann muss der Aufbau runter. Wir öffnen deshalb vor dem Angebot an mehreren Stellen und messen die Feuchte.
Ja, Container, Abtransport und Entsorgungsnachweis sind Teil unseres Angebots. Bei asbesthaltigen Platten – in Reinickendorf noch häufig auf Garagen und Nebengebäuden aus den 1960er- und 1970er-Jahren – erfolgt der Rückbau nach TRGS 519 durch einen zugelassenen Fachbetrieb, den wir beauftragen und koordinieren.
Nein, die Dacharbeiten führen unsere eigenen Monteure aus. Zugekauft werden nur Gerüstbau und, wo nötig, Asbestrückbau – beides von festen Partnerbetrieben, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten.
Rufen Sie an. Wir sagen Ihnen am Telefon, ob sich eine Besichtigung lohnt – und wenn ja, kostet die nichts.
Wir schauen uns Ihr Dach an, sagen Ihnen ehrlich, ob eine Reparatur reicht, und rechnen die Sanierung erst dann durch. Die Besichtigung kostet Sie nichts.