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Dachdämmung Berlin

Leistung

Dachdämmung in Berlin

Über ein ungedämmtes Dach geht im Winter die Heizwärme verloren, und im Sommer wird das Dachgeschoss zur Sauna. Wir dämmen Steildächer, Flachdächer und oberste Geschossdecken in Berlin und Brandenburg – passend zu Ihrem Dach, mit dem U-Wert, den das Gesetz und die Förderung verlangen.

Meisterbetrieb aus CharlottenburgDämmung und Eindeckung aus einer HandUnterlagen für den Förderantrag
Dachdecker der Dachbau Stefan Höft GmbH arbeiten an einem geöffneten Steildach mit freiliegenden Sparren
6 Verfahrenvom Dachboden bis zum Flachdach
U 0,14Zielwert für die BEG-Förderung
15 %Zuschuss für die Dämmung
Berlin + BBEinsatzgebiet

Warum Berliner Dächer so viel Wärme verlieren

Ein großer Teil der Berliner Wohngebäude ist lange vor den ersten Wärmeschutzvorschriften entstanden. In Gründerzeit-Altbauten liegt über dem letzten Geschoss oft ein Dachboden, der nie gedämmt wurde: Dielen, darunter eine Lehm- oder Schlackenschüttung, darüber kalte Luft. In Siedlungshäusern aus den 1930er- bis 1960er-Jahren, wie man sie in Spandau, Reinickendorf oder Steglitz-Zehlendorf findet, sind die Dachschrägen häufig mit ein paar Zentimetern Mineralwolle gefüllt, die längst zusammengesackt ist.

Warme Luft steigt nach oben. Ist die Hülle dort undicht oder dünn gedämmt, entweicht sie über das Dach, und die Heizung arbeitet dagegen an. Das merken Sie an der Heizkostenabrechnung, aber auch an kalten Fußböden im Dachgeschoss, an Zugluft an den Drempeln oder an Eiszapfen an der Traufe, die im Winter schneller wachsen als beim Nachbarn.

Im Sommer kehrt sich das um. Die Dachfläche heizt sich in der Sonne auf, und ohne ausreichende Dämmung wandert die Hitze ins Dachgeschoss. Eine gute Dachdämmung ist deshalb nicht nur eine Frage der Heizkosten, sondern auch des Wohnkomforts unter dem Dach.

Typische Anzeichen für eine schwache Dämmung

  • Dachgeschoss im Winter kaum warm zu bekommen, im Sommer stickig
  • Schnee schmilzt auf Ihrem Dach deutlich schneller als auf den Nachbardächern
  • Stockflecken oder Schimmel in Ecken und an Dachschrägen
  • Spürbare Zugluft an Drempel, Dachfenster oder Bodenluke
  • Alte Dämmung, die beim Blick in den Spitzboden lose oder zusammengefallen ist

Bei einem Vor-Ort-Termin sehen wir uns an, wo die Wärme tatsächlich verloren geht.

Welche Dachdämmung wir ausführen

„Dachdämmung“ meint je nach Haus etwas anderes. Welches Verfahren passt, hängt davon ab, ob das Dachgeschoss bewohnt ist, ob die Eindeckung ohnehin erneuert werden muss und wie hoch die Sparren sind.

Aufsparrendämmung

Die Dämmung liegt als durchgehende Schicht oberhalb der Sparren, direkt unter der neuen Eindeckung. Keine Wärmebrücken über das Holz, der Wohnraum bleibt unangetastet. Die beste Lösung, wenn das Dach sowieso neu gedeckt wird.

Zwischensparrendämmung

Der Dämmstoff füllt die Fächer zwischen den Sparren. Bei ausgebauten Dachgeschossen das verbreitetste Verfahren. Reicht die Sparrenhöhe für den geforderten U-Wert nicht, doppeln wir die Sparren auf oder ergänzen eine Lage unter den Sparren.

Untersparrendämmung

Eine zusätzliche Dämmschicht auf der Raumseite unter den Sparren. Meist als Ergänzung zur Zwischensparrendämmung, wenn die Sparren zu niedrig sind. Sie kostet etwas Raumhöhe, verringert aber die Wärmebrücken über das Holz.

Oberste Geschossdecke

Wird der Dachboden nicht bewohnt, dämmen wir statt des Daches den Boden darüber – begehbar mit druckfesten Platten und Laufschicht oder nicht begehbar mit Matten. Das ist oft die günstigste Maßnahme mit der größten Wirkung.

Einblasdämmung

Lose Zellulose- oder Mineralfaserflocken werden in vorhandene Hohlräume eingeblasen, etwa in Kehlbalkenlagen, Abseiten oder geschlossene Sparrenfelder. Sinnvoll, wenn die Konstruktion von innen und außen geschlossen bleiben soll.

Flachdachdämmung

Auf Flachdächern liegt die Dämmung unter der Abdichtung, häufig als Gefälledämmung, die gleichzeitig das Wasser zu den Einläufen führt. Bei einer neuen Abdichtung bauen wir den gesamten Schichtaufbau mit neu auf, siehe Flachdach.

Steildach mit neuer Lattung, Unterdeckung und eingebauten Dachfenstern während der Sanierung

Dach sanieren und dämmen in einem Zug

Der wirtschaftlichste Moment für eine Dachdämmung ist der, an dem das Dach ohnehin geöffnet wird. Steht eine Neueindeckung an, weil Ziegel porös sind oder die Lattung durch ist, sind Gerüst, Abdeckung und Entsorgung schon eingeplant. Die Dämmung von außen kommt dann ohne doppelte Baustelleneinrichtung dazu, und Ihre Wohnräume bleiben während der Arbeiten bewohnbar.

Wer das Dach in diesem Fall ohne Dämmung neu deckt, verschenkt nicht nur Einsparung. Werden Dachdeckung und Lattung erneuert, verlangt das Gesetz in der Regel ohnehin, dass die Dachfläche danach einen bestimmten Wärmeschutz erreicht (mehr dazu weiter unten).

Weil Eindeckung, Klempnerarbeiten, Dachfenster und Dämmung bei uns aus einer Hand kommen, gibt es keine Schnittstellen zwischen verschiedenen Gewerken, an denen später Feuchte eindringt. Mehr zum Ablauf einer kompletten Erneuerung lesen Sie unter Dachsanierung in Berlin und, für Gründerzeithäuser, unter Dachsanierung im Altbau.

Dachboden dämmen: begehbar oder nicht begehbar

Bleibt der Dachboden unbewohnt, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke meist der einfachste Weg zu einem warmen Haus. Die Wärme bleibt dann in den Wohnräumen darunter, und das kalte Dach darüber muss nicht angefasst werden. Entscheidend ist vorher eine Frage: Wollen Sie den Dachboden weiter als Abstellfläche nutzen?

Nicht begehbar: Wird der Boden nur selten betreten, etwa für die Kontrolle des Schornsteins, verlegen wir Dämmmatten oder blasen Dämmstoff lose auf die Decke. Das ist die günstigste Variante. Für Wartungswege legen wir einzelne Laufstege an, damit niemand auf die Dämmung treten muss.

Begehbar: Soll der Dachboden als Lager dienen, kommen druckfeste Dämmplatten mit einer Laufschicht aus Holzwerkstoff zum Einsatz. Bei Holzbalkendecken kann auch der Raum zwischen den Balken gefüllt und darüber neu beplankt werden. Die Aufbauhöhe steigt dabei, deshalb prüfen wir vorab Bodenluke, Treppe und Türschwellen.

Ob eine Holzbalkendecke im Altbau die zusätzliche Last trägt und ob unter den Dielen noch eine alte Schüttung liegt, sehen wir uns beim Termin an. Bei Decken über beheizten Räumen ist außerdem eine Dampfbremse auf der warmen Seite wichtig, sonst kann sich Feuchte in der Dämmung sammeln.

Was wir vorab am Dachboden prüfen

  • Aufbau der Decke: Holzbalken oder Massivdecke, alte Schüttung
  • Tragfähigkeit für Dämmung und Laufschicht
  • Höhe von Bodenluke, Treppe und Türschwellen
  • Zugang zu Schornstein und Leitungen
  • Feuchte- oder Schädlingsspuren im Holz

Hitzeschutz im Dachgeschoss

Wer unter dem Dach wohnt, kennt das: An heißen Tagen ist das Schlafzimmer abends wärmer als draußen. Dagegen hilft eine Dämmung mit genügend Masse mehr als eine besonders dicke. Leichte Dämmstoffe halten die Winterkälte gut ab, lassen die Sommerhitze aber vergleichsweise schnell durch. Schwerere Dämmstoffe wie Holzfaser speichern die Wärme länger und geben sie erst verzögert nach innen ab – im besten Fall dann, wenn es draußen schon wieder kühler ist und gelüftet werden kann.

Bei einer Zwischensparrendämmung von innen lässt sich der sommerliche Hitzeschutz zum Beispiel durch eine Lage Holzfaserplatten unter den Sparren verbessern. Bei der Aufsparrendämmung wählen wir den Dämmstoff von Anfang an mit Blick auf den Sommer. Dazu kommen Details, die oft unterschätzt werden: außen liegender Sonnenschutz an Dachfenstern und eine gut hinterlüftete Eindeckung.

Welche Kombination für Ihr Dachgeschoss passt, hängt von Ausrichtung, Fensterflächen und Nutzung ab. Ein Arbeitszimmer nach Süden braucht eine andere Lösung als ein Gästezimmer nach Norden. Passende Dachfenster mit Hitzeschutz bauen wir mit ein, siehe Dachflächenfenster.

Was gegen Hitze unter dem Dach hilft

  • Dämmstoff mit hoher Rohdichte, etwa Holzfaser
  • Zusätzliche Lage unter den Sparren
  • Außen liegender Sonnenschutz an Dachfenstern
  • Gut hinterlüftete Eindeckung
  • Nachts lüften, wenn die Wärme verzögert ankommt

Dämmstoffe im Vergleich

Den Dämmstoff wählen wir nach Einbausituation, verfügbarer Dicke und Ihren Prioritäten. Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit (λ, Lambda), desto dünner kann die Schicht für denselben U-Wert sein.

DämmstoffWärmeleitfähigkeit λStärkenTypischer Einsatz
Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle)ca. 0,032 – 0,040nicht brennbar, günstig, gut zu verarbeitenZwischen- und Untersparren, oberste Geschossdecke
Holzfaserca. 0,038 – 0,050hohe Rohdichte, guter sommerlicher Hitzeschutz, diffusionsoffenAufsparren, Zwischensparren im Dachgeschoss
Zellulose (Einblasdämmung)ca. 0,038 – 0,045füllt Hohlräume fugenlos, aus Altpapiergeschlossene Sparrenfelder, Kehlbalkenlagen, Abseiten
PIR/PUR-Hartschaumca. 0,022 – 0,028sehr dünn bei hohem Dämmwert, druckfestAufsparren, Flachdach, wenig Aufbauhöhe
EPS (Polystyrol)ca. 0,031 – 0,040leicht, preiswert, druckfestFlachdach, Gefälledämmung

Werte sind typische Spannen; maßgeblich ist der Bemessungswert des konkreten Produkts, den wir im U-Wert-Nachweis verwenden.

Dampfbremse und Luftdichtheit: wo Dämmung scheitert

Viele Schäden an gedämmten Dächern haben nichts mit der Dämmstoffdicke zu tun. Sie entstehen an der Luftdichtheit. Durch eine Fuge in der Dampfbremse, eine nicht abgeklebte Steckdose in der Dachschräge oder einen offenen Anschluss am Dachfenster strömt warme, feuchte Raumluft in die Dämmung. Im kalten Bereich des Bauteils fällt die Feuchtigkeit als Wasser aus. Die Dämmung wird nass, verliert ihre Wirkung, und das Holz beginnt zu leiden.

Deshalb behandeln wir die luftdichte Ebene als eigenen Arbeitsschritt: Dampfbrems- oder Dampfsperrbahn je nach Aufbau, Überlappungen verklebt, Anschlüsse an Mauerwerk, Pfetten, Durchdringungen und Dachfenster mit passendem Klebeband und Dichtmanschetten. Auf der Außenseite sorgt eine diffusionsoffene Unterdeckbahn dafür, dass Restfeuchte nach außen abtrocknen kann.

Bei Gründerzeitdächern mit unregelmäßigen Sparren und vielen Anschlüssen an Brandwände ist genau das der aufwendige Teil. Er ist aber auch der Grund, warum eine Dämmung zwanzig Jahre lang funktioniert oder nach fünf Jahren Schimmel zeigt.

Die kritischen Stellen der luftdichten Ebene

  • Überlappungen der Dampfbremsbahn
  • Anschlüsse an Giebel- und Brandwände
  • Pfetten, Kehlbalken und Stützen, die die Bahn durchstoßen
  • Dachfenster und Bodenluken
  • Steckdosen, Leitungen und Rohre in der Dachschräge

Jede dieser Stellen bekommt ein eigenes Klebeband oder eine Manschette und wird vor dem Schließen der Verkleidung kontrolliert.

Was das Gebäudemodernisierungsgesetz vorschreibt

Das frühere Gebäudeenergiegesetz (GEG) heißt seit der jüngsten Änderung Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Für Dächer sind zwei Regeln wichtig.

Nachrüstpflicht für die oberste Geschossdecke (§ 35 GModG): Genügt die oberste Geschossdecke über beheizten Räumen nicht dem Mindestwärmeschutz, muss sie so gedämmt werden, dass ihr U-Wert höchstens 0,24 W/(m²K) beträgt. Die Pflicht gilt auch als erfüllt, wenn stattdessen das Dach darüber entsprechend gedämmt ist. Für Ein- und Zweifamilienhäuser, die der Eigentümer schon am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat, greift sie erst beim Eigentümerwechsel. Der neue Eigentümer hat dann zwei Jahre Zeit.

Anforderungen bei Änderungen am Dach (§ 36 mit Anlage 7): Wird die Dachdeckung samt Lattung oder Schalung erneuert oder eine Dachfläche neu gedämmt, darf die Fläche danach einen U-Wert von 0,24 W/(m²K) nicht überschreiten. Wird bei einem Flachdach die Abdichtung ersetzt, gilt 0,20 W/(m²K). Reicht die Sparrenhöhe für den vollen Wert nicht aus, genügt die höchstmögliche Dämmdicke mit einem bestimmten Dämmstoff-Mindeststandard. Kleine Reparaturen, die höchstens 10 Prozent der jeweiligen Bauteilfläche betreffen, sind ausgenommen.

Für Häuser mit höchstens zwei Wohnungen sieht das Gesetz in bestimmten Fällen vor der Maßnahme ein Beratungsgespräch mit einer Person vor, die Energieausweise ausstellen darf. Auf diese Pflicht weisen wir in unserem Angebot schriftlich hin.

Die Grenzwerte auf einen Blick

  • 0,24 – oberste Geschossdecke (Nachrüstpflicht) und Steildach bei Erneuerung
  • 0,20 – Flachdach, wenn die Abdichtung ersetzt wird
  • 0,14 – Steildach, Flachdach und oberste Geschossdecke für die BEG-Förderung

Alle Werte in W/(m²K). Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmung.

Förderung für die Dachdämmung

Die Dämmung von Dach und oberster Geschossdecke wird als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) beim BAFA bezuschusst. Die wichtigsten Punkte nach der aktuellen Richtlinie:

  • 15 Prozent Zuschuss auf die förderfähigen Kosten.
  • Plus 5 Prozentpunkte mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) – bei einem Einfamilienhaus nur auf den Teil der Kosten oberhalb von 30.000 Euro. Der Fahrplan muss schon bei der Antragstellung vorliegen.
  • Förderfähige Kosten bis 30.000 Euro für die erste Wohneinheit, mit iSFP bis 60.000 Euro. Beim Einfamilienhaus ergibt das höchstens 10.500 Euro Zuschuss.
  • Technische Anforderung: U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K) für Schrägdach, Flachdach und oberste Geschossdecke. Bei Baudenkmalen genügt die höchstmögliche Dämmstärke.
  • Energieeffizienz-Experte muss eingebunden werden.

Den Antrag stellen Sie vor Beginn des Vorhabens. Dabei muss bereits ein Vertrag mit dem ausführenden Betrieb vorliegen, der unter der Bedingung der Förderzusage geschlossen ist. Wir stellen Ihnen das Angebot entsprechend aus und liefern dem Energieberater die Angaben zum geplanten Aufbau. Ausführlicher erklärt im Ratgeber Dachsanierung Förderung und auf unserer Seite Förderungen.

Förderung auf einen Blick

  • 15 % Zuschuss (BEG EM, BAFA)
  • +5 Prozentpunkte mit iSFP, beim Einfamilienhaus für Kosten über 30.000 €
  • U ≤ 0,14 W/(m²K) für Dach und oberste Geschossdecke
  • max. 10.500 € Zuschuss beim Einfamilienhaus
  • Energieeffizienz-Experte einbinden, Antrag vor Beginn des Vorhabens

Womit Sie bei den Kosten rechnen sollten

Die Spanne ist groß, weil die Verfahren so unterschiedlich sind. Die Dämmung der obersten Geschossdecke beginnt bei rund 20 Euro pro Quadratmeter, eine Aufsparrendämmung mit neuer Eindeckung liegt beim Vielfachen davon. Den Preis bestimmen vor allem das Verfahren, der Dämmstoff, der Zustand der vorhandenen Konstruktion, die Zugänglichkeit und ob ein Gerüst nötig ist.

Eine Übersicht mit Quadratmeterpreisen je Verfahren finden Sie in unserem Ratgeber was eine Dachdämmung kostet. Wenn die Dämmung Teil einer Neueindeckung wird, hilft Ihnen der Kostenrechner für die Dachsanierung bei der ersten Einordnung. Verbindlich wird es nach dem Aufmaß vor Ort: Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit allen Positionen einzeln.

Was den Preis bestimmt

  • Verfahren: von innen, von außen oder Geschossdecke
  • Dämmstoff und erforderliche Dicke
  • Zustand von Sparren und Eindeckung
  • Gerüst und Zugänglichkeit
  • Ausbau und Entsorgung alter Dämmung

Preise pro m² im Ratgeber

So läuft Ihre Dachdämmung ab

Besichtigung

Wir sehen uns Dach, Dachboden und Dachgeschoss an, messen die Sparren und prüfen den Zustand von Holz, Eindeckung und vorhandener Dämmung.

Empfehlung und Angebot

Sie erhalten einen Vorschlag für Verfahren und Aufbau mit U-Wert-Berechnung und ein schriftliches Angebot, auf Wunsch förderfähig formuliert.

Förderantrag

Ihr Energieeffizienz-Experte stellt mit unseren Angaben den Antrag beim BAFA. Wir beginnen erst nach der Zusage.

Ausführung

Gerüst, Rückbau, Dämmung, luftdichte Ebene, Unterdeckung und bei Bedarf neue Eindeckung – alles aus einer Hand, mit festem Ansprechpartner.

Abnahme

Gemeinsame Abnahme mit Fotodokumentation der verdeckten Schichten, bevor sie geschlossen werden.

Nachweise

Sie erhalten die Unterlagen, die Energieberater und BAFA für den Verwendungsnachweis brauchen.

Altbau und Denkmalschutz in Berlin

In Charlottenburg, Wilmersdorf, Schöneberg oder Friedenau stehen viele Häuser unter Denkmal- oder Milieuschutz. Für die Dämmung heißt das nicht, dass sie unmöglich ist. Es heißt aber, dass die äußere Erscheinung des Daches erhalten bleiben muss: Traufhöhe, Gesimse, Gauben und Eindeckung. Eine Aufsparrendämmung, die das Dach um 15 bis 20 Zentimeter anhebt, ist dann oft nicht genehmigungsfähig. Zwischensparrendämmung mit ergänzender Lage von innen oder die Dämmung der obersten Geschossdecke sind die üblichen Wege.

Auch das Gesetz berücksichtigt solche Fälle. Lässt sich die volle Dämmdicke technisch nicht unterbringen, genügt die höchstmögliche Dicke. Für die BEG-Förderung gilt bei Baudenkmalen und besonders erhaltenswerter Bausubstanz ebenfalls die höchstmögliche Dämmstärke statt des strengen U-Werts.

Wir stimmen den Aufbau vor dem Angebot mit Ihnen und, wo nötig, mit der Denkmalbehörde ab. Wie wir bei Altbaudächern insgesamt vorgehen, beschreiben wir auf der Seite Dachsanierung Altbau Berlin.

Team der Dachbau Stefan Höft GmbH auf einem Berliner Altbaudach mit Blick auf den Fernsehturm
Gründerzeitdächer brauchen einen Dämmaufbau, der zur Konstruktion passt.

Dachdämmung in allen Berliner Bezirken

Von unserem Sitz am Hohenzollerndamm erreichen wir jede Baustelle in Berlin und im Umland. Dachdämmung bieten wir in allen Berliner Bezirken an:

Charlottenburg-Wilmersdorf
Steglitz-Zehlendorf
Spandau
Tempelhof-Schöneberg
Reinickendorf
Pankow
Mitte
Friedrichshain-Kreuzberg
Treptow-Köpenick
Neukölln
Lichtenberg
Marzahn-Hellersdorf

Mehr zu den Besonderheiten vor Ort finden Sie auf unseren Bezirksseiten, etwa Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf oder Spandau. Projekte im Brandenburger Umland übernehmen wir ebenfalls.

Häufige Fragen zur Dachdämmung

Welche Dachdämmung ist die beste?

Bauphysikalisch ist die Aufsparrendämmung am besten, weil sie das Dach ohne Unterbrechung durch die Sparren umschließt. Sinnvoll ist sie aber vor allem, wenn das Dach ohnehin neu gedeckt wird. Bleibt die Eindeckung intakt, ist eine Zwischensparrendämmung von innen meist die wirtschaftlichere Wahl. Bei unbewohntem Dachboden reicht oft die Dämmung der obersten Geschossdecke.

Muss ich die oberste Geschossdecke dämmen?

Wenn sie den Mindestwärmeschutz nicht erfüllt und das Dach darüber nicht gedämmt ist, ja – nach § 35 GModG auf einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K). Für Ein- und Zweifamilienhäuser, die Sie seit dem 1. Februar 2002 selbst bewohnen, gilt die Pflicht erst für einen neuen Eigentümer, der dann zwei Jahre Zeit hat.

Gibt es Förderung für die Dachdämmung?

Ja. Über die BEG-Einzelmaßnahmen beim BAFA gibt es 15 Prozent Zuschuss, mit individuellem Sanierungsfahrplan für Kosten oberhalb von 30.000 Euro zusätzlich 5 Prozentpunkte. Voraussetzung sind unter anderem ein U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K), die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten und ein Antrag vor Beginn des Vorhabens.

Innen oder außen dämmen?

Von außen dämmen wir, wenn das Dach neu eingedeckt wird – dann bleibt der Wohnraum unberührt und die Dämmschicht durchgehend. Von innen dämmen wir, wenn die Eindeckung in Ordnung ist. Das kommt ohne Gerüst aus, setzt aber voraus, dass das Dachgeschoss während der Arbeiten geräumt werden kann und die Innenverkleidung erneuert wird.

Kann ich während der Arbeiten im Haus wohnen?

Bei Dämmung von außen und bei der obersten Geschossdecke in aller Regel ja. Bei einer Dämmung von innen ist das betroffene Dachgeschoss für die Dauer der Arbeiten nicht nutzbar, der Rest des Hauses schon. Den genauen Ablauf besprechen wir vorab, damit Sie planen können.

Wie lange dauert eine Dachdämmung?

Die Dämmung einer obersten Geschossdecke im Einfamilienhaus ist oft in ein bis zwei Tagen erledigt. Eine Zwischensparrendämmung von innen dauert je nach Fläche etwa eine bis zwei Wochen. Wird das Dach komplett neu gedeckt und von außen gedämmt, rechnen Sie mit mehreren Wochen, abhängig von Größe und Wetter.

Welchen U-Wert muss mein Dach erreichen?

Gesetzlich in der Regel 0,24 W/(m²K) bei Erneuerung eines Steildachs oder Dämmung der obersten Geschossdecke und 0,20 W/(m²K) beim Flachdach mit neuer Abdichtung. Für die BEG-Förderung sind es 0,14 W/(m²K). Wir berechnen den U-Wert für Ihren geplanten Aufbau und weisen ihn im Angebot aus.

Was passiert mit der alten Dämmung?

Wir prüfen sie bei der Besichtigung. Alte Mineralwolle, die vor 1996 eingebaut wurde, kann gesundheitlich bedenkliche Fasern enthalten und wird dann nach den geltenden Schutzvorschriften ausgebaut und entsorgt. Diese Position steht im Angebot separat, damit Sie sehen, was sie ausmacht.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Rufen Sie an. Wir sagen Ihnen am Telefon, ob sich eine Besichtigung lohnt – und wenn ja, kostet die nichts.

030 53007475

Dachbau Stefan Höft GmbH
Hohenzollerndamm 111, 14199 Berlin
Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr

Zum Kontaktformular

Dach dämmen lassen in Berlin?

Wir kommen vorbei, sehen uns Dach und Dachboden an und sagen Ihnen, welches Verfahren für Ihr Haus passt – mit U-Wert und förderfähigem Angebot.

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